Seitenstruktur / Dateinamen


Beispiel einer Seitenstruktur

Jede Unterseite sollte ihren eigenen Namen erhalten

Im Sinne einer effektiven Suchmaschinenoptimierung sollten Sie dafür sorgen, dass jede Unterseite Ihrer Internetpräsenz einen eigenen Namen erhält. Optimalerweise bringen Sie dabei das wichtigste Keyword der entsprechenden Unterseite im Dateinamen unter. Eine Unterseite sollte also nicht einfach nur als „seite1.html“ bezeichnet werden, sondern z. B. mit dem Namen „aquarium-technik.html“.
Wie Sie an diesem Beispiel sehen, sollten dabei mehrere Begriffe zur Bezeichnung einer Unterseite mit einem Bindestrich getrennt werden.
Bei Verzeichnissen gehen Sie analog zu den o. g. an Techniken vor. So können Sie mehrere Bereiche Ihrer Webseite optimal voneinander abgrenzen und sorgen zudem dafür, dass die Suchmaschinen reichlich Futter an Keywords bekommen. Eine optimal strukturierte Unterseite, welche im entsprechenden Verzeichnis liegt, könnte wie folgt aussehen:
www.domain.de/aquarien/bauanleitung.html.

Achtung bei Umlauten und Sonderzeichen!

Ein großes Problem bei Internetseiten sind heute immer noch Umlaute und Sonderzeichen. Aus diesem Grund sollten Sie diese nicht für die Bezeichnung Ihrer Dateinamen verwenden. Ebenfalls problematisch können Großbuchstaben und Leerzeichen sein. Auch diese sollten Sie möglichst in den Bezeichnungen vermeiden.

Übertreiben Sie es nicht mit den Keywords

Einige Webmaster machen immer noch den Fehler, die Datei- und Seitenstruktur übermäßig für die Suchmaschinen zu optimieren. In diesem Fall kommen dann solch komische Gebilde wie folgendes heraus:
www.domain.de/aquarium/aquarium-bauen/aquarium-bauanleitung.html
Das ist eindeutig zu viel des Guten. Die Suchmaschine könnte bei einer solchen Seitenstruktur Ihre gesamte Webseite in Spamverdacht stellen und somit entsprechend abwerten. Auch auf den Besucher wirkt eine solche Seitenstruktur nicht gerade seriös. Übertreiben Sie es daher nicht und legen Sie ein sinnvolle Struktur Ihrer Verzeichnisse und Unterseiten an.

Vermeiden Sie doppelte Verzeichnisse und URL´s

Insbesondere bei dynamischen Internetseiten, welche mittels PHP realisiert wurden, kommt es öfters vor, dass eine Unterseite oder ein Verzeichnis über verschiedene URL´s zu erreichen ist. Dies könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn zusätzlich zur eigentlichen Webseite eine Druckversion für den Besucher vorgehalten wird.
Solche mehrfach zu erreichenden Inhalte sind im Sinne der Suchmaschinenoptimierung immer relativ schlecht. Sorgen Sie daher mit den geeigneten Techniken dafür, dass immer nur eine URL für jede Unterseite Ihres Webauftritts verwendet wird. Dies können Sie beispielsweise mit der schon beschriebenen Technik des „mod_rewrite“-Moduls erreichen, oder auch dadurch, dass Sie die einzelnen Unterseiten über die Angabe „noindex“ in den Meta Tags von der Indizierung durch die Suchmaschine ausschließen.

Richten Sie Subdomains ein

Wenn Ihre Webseite Themen behandelt, die sich deutlich voneinander abgrenzen, sollten Sie diese auf eigenständige Subdomains auslagern. Grund dafür ist, dass die Suchmaschinen Subdomains in der Regel ähnlich wie eine eigene Domain behandeln und demnach höher bewerten, als ein einfaches Verzeichnis.
In den Subdomains können Sie außerdem wiederum die wichtigsten Keywords zum jeweiligen Bereich unterbringen.
Weiterhin empfiehlt sich der Einsatz von Subdomains auch, wenn die Seitenstruktur der entsprechenden Webseite sehr verschachtelt ist und über besonders viele Unterseiten verfügt. In diesem Fall tun sich die Suchmaschinen oft schwer, alle vorhandenen Verzeichnisse und Seiten zu indexieren. Splitten Sie diese auf und verteilen sie auf sinnvoll angelegte Subdomains, umgehen Sie diese Gefahr in der Regel und sorgen dafür, dass die einzelnen Unterseiten schneller und zuverlässiger indexiert werden.
Ein solches Vorgehen könnte sich auch dann empfehlen, wenn Sie später zusätzliche Features zu Ihrer Webseite einrichten, wie beispielsweise einen Onlineshop, ein Forum oder einen Weblog.

Vorsicht bei Umstrukturierungen

Wenn Sie Ihre Internetpräsenz umbauen oder erweitern kommt es immer wieder vor, dass einzelne Verzeichnisse oder Unterseiten später nicht mehr erreichbar sind. Dies ist sowohl im Sinne der Suchmaschinenoptimierung schlecht als auch für den menschlichen Besucher der Internetseite, der im Zweifelsfall eine Fehlermeldung erhält.
Sie sollten daher bei Umstrukturierungen der Webseite die Dateinamen sowie die Navigation entsprechend anpassen oder zumindest jeweils mit einer Weiterleitung versehen.

Anlegen einer Sitemap

Wie bereits angesprochen, kann es bei besonders großen und umfangreichen Webseiten zu Problemen bei der Indexierung der einzelnen Verzeichnisse und Unterseiten kommen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet das Anlegen einer so genannten Sitemap.
Dabei handelt es sich um eine spezielle Unterseite, auf der sich Links zu allen anderen Unterseiten der entsprechenden Webseite befinden. Besucht der Roboter der Suchmaschine diese Unterseite, so wird es ihm leicht gemacht, auch alle anderen Unterseiten der entsprechenden Internetpräsenz zu besuchen. Er muss sich nicht mehr mühsam durch die komplette Dateistruktur und Navigation kämpfen, sondern hat all das, was die Webseite bietet, übersichtlich auf einer Seite aufgelistet.