Bilder und Grafiken


Über Suchmaschinenoptimierung

Bilder und Grafiken sind für Suchmaschinen nicht lesbar

Eine Webseite mit ausschließlich Textinhalt macht auf den Besucher in der Regel keinen besonders guten Eindruck. Viel professioneller wirkt es, wenn die Texte mit dazu passenden Bildern und Grafiken aufgepeppt wurden. Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung machen solche Bilder allerdings weniger Sinn, da die Suchmaschinen den Inhalt nicht lesen können. Wenn Sie also eine Webseite erstellen würden, die ausschließlich Bilder beziehungsweise Grafiken enthält, so würde für die Suchmaschine der Eindruck entstehen, dass es sich dabei um eine völlig leere Webseite handelt. Wie Sie dennoch auch mit Ihren Bildern und Grafiken etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun können, das erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Vergeben Sie aussagekräftige Dateinamen für Bilder und Grafiken

Einen ersten, wichtigen Schritt in Richtung Suchmaschinenoptimierung bei Bildern machen wir, indem wir jedem Bild einen aussagekräftigen Dateinamen geben. Einige Webmaster machen das noch nicht und nennen ihre Bilder beispielsweise „001.jpg“ oder „bild111.jpg“. Wie soll die Suchmaschine bei solchen Bezeichnungen erkennen, um was es auf dem betreffenden Bild geht? Richtig: Sie kann es nicht. Aus diesem Grund sollten Sie jedem Bild beziehungsweise jeder Grafik einen Dateinamen geben, der eindeutig ausdrückt, worum es dabei geht. Möchten Sie zum Beispiel auf Ihrer Seite ein Bild veröffentlichen, das den Tower in London zeigt, dann geben Sie diesem Bild beispielsweise den Namen „tower_london.jpg“. So sollten Sie es grundsätzlich mit allen Bildern auf Ihren Webseiten halten.

Verwenden Sie das <alt> Tag für ihre Bilder

Die Darstellungssprache HTML für Internetseiten bietet die Möglichkeit, ein Bild auf einer Webseite mit einem Alternativtext zu versehen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen könnte es sein, dass das entsprechende Bild auf der Webseite durch einen Serverfehler oder ähnliches gerade nicht angezeigt werden kann. Fährt der Besucher nun mit seiner Maus über das Bild, so zeigt ein kleiner Text an, um welchen Bildinhalt es sich dabei handelt. Andererseits verwenden Blinde und sehbehinderte Personen in der Regel besondere Softwareprogramme, die ihnen den Textinhalt von Internetseiten vorlesen. Sind die Bilder auf diesen Webseiten ebenfalls mit einem Alternativtext versehen, so kann ein solches Softwareprogramm der behinderten Person mitteilen, worum es bei dem betreffenden Bild geht.
Verwenden Sie also unbedingt das <alt> Tag für Ihre Bilder und Grafiken. Der entsprechende HTML-Befehl sieht dann in etwa wie folgt aus:
<img src=“tower_london.jpg alt=“Tower London“>
Achten Sie darauf, als Alternativtext lediglich wenige Worte oder einen Satz zu verwenden, keine Ansammlung von Keywords.

Bilder und Grafiken als Überschriften

Im Sinne einer professionellen und nachhaltigen Suchmaschinenoptimierung sollten Bilder und Grafiken nach Möglichkeit nicht als Überschrift verwendet werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Suchmaschinen können Bilder und Grafiken in ihrem Inhalt nicht erfassen. Falls es bei Ihrer Webseite allerdings keine andere Möglichkeit gibt, als eine Grafik beziehungsweise ein Bild als Überschrift zu verwenden, sollten Sie auch diese mit einem entsprechenden Alternativtext versehen. Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus:
<h1><img src=“dateiname.jpg“ alt=“Überschrift“></h1>

Vorsicht bei Bildern und Grafiken aus unsicheren Quellen

Am sichersten ist es immer noch, wenn Sie die Bilder und Grafiken für Ihre Webseiten selbst anfertigen. Allerdings ist dies nicht in allen Fällen problemlos unmöglich. Falls Sie demnach auf Bilder und Grafiken aus anderen Quellen zugreifen müssen, sollten Sie tunlichst darauf achten, dass diese Quellen Ihnen ausdrücklich gestatten, die entsprechenden Dateien zu nutzen. Auf eine mündliche Aussage sollten Sie sich dabei keinesfalls verlassen, im Zweifelsfall benötigen Sie einen schriftlichen Nachweis über die Erlaubnis zur Nutzung. Vorsicht bei kostenlosen Bilddatenbanken im Internet: Hier ist oftmals gefordert, dass Sie den Autor des Bildes nennen und/oder einen Link zur entsprechenden Datenbank setzen. Vergessen Sie dies auf Ihren Internetseiten, kann eine teure Abmahnung die Folge sein. Lesen Sie sich also die Nutzungsbedingungen der Bilddatenbanken ganz genau durch.